Armağan Meditation

MEDITATIONSCOLLAGE

Meditationscollage – Selbstbeobachtung, Einsicht, die den Geist vollkommen reinigt; insbesondere die Einsicht in die unbeständige Natur von Geist und Körper. Die systematische Entwicklung von Einsicht durch die Meditationstechnik des Beobachtens der eigenen Realität mittels der Empfindungen innerhalb des Körpers.

Drei ursprüngliche Meditationsarten werden hintereinander geübt.

1. Phase: dem Atem folgen
Wir folgen dem Atem, wenn der Geist aufgeregt oder träge ist, wenn es schwierig ist, Empfindungen zu spüren oder nicht auf sie zu reagieren. Wir konzentrieren unsere Aufmerksamkeit auf den Bereich unterhalb der Nasenlöcher und oberhalb der Oberlippe. Wir sind uns jedes Atemzuges bewusst, wie er hereinkommt oder hinausgeht. Sollte der Geist sehr aufgeregt oder träge sein, so atmen wir für einige Zeit etwas härter. Anderenfalls sollte das Atmen natürlich sein.

2. Phase: die körperlichen Empfindungen fühlen
Wir führen unsere Aufmerksamkeit systematisch vom Kopf zu den Füßen und von den Füßen zum Kopf, und wir beobachten dabei der Reihe nach – in einer festen Ordnung – jeden Teil unseres Körpers, indem wir alle Empfindungen fühlen, denen wir begegnen. Wir beobachten objektiv, das heißt, wir bleiben gleichmütig gegenüber allen Empfindungen, die wir erfahren – ob angenehm, unangenehm oder neutral –, indem wir uns unseres unbeständigen Wesens bewusst bleiben. Wir halten unsere Aufmerksamkeit in Bewegung. Wir bleiben niemals für mehr als ein paar Minuten an einer Stelle stehen. Wir lassen die Praxis nicht mechanisch werden. Wir arbeiten auf unterschiedliche Weise, je nachdem, welche Art von Empfindungen wir erfahren. Diejenigen Stellen des Körpers, die verschiedene, grobe Empfindungen aufweisen, sollten einzeln betrachtet werden, indem die Aufmerksamkeit Stück für Stück weitergeführt wird. Symmetrische Parteien (z. B. beide Arme oder beide Beine etc.), die gleichartige, feine Empfindungen aufweisen, können gleichzeitig betrachtet werden. Wenn wir im ganzen Körper feine Empfindungen erfahren, so können wir von Zeit zu Zeit die Aufmerksamkeit durch den gesamten Körper fließen lassen. Danach arbeiten wir wieder Stück für Stück.

3. Phase: Liebe – mit guten Wünschen für alle Wesen
Wir entspannen uns am Ende der Stunde, so dass keine geistige oder körperliche Unruhe oder Anspannung mehr besteht. Dann richten wir für ein paar Minuten unsere Aufmerksamkeit auf feine Empfindungen im Körper. Wir fühlen unseren Geist und Körper mit Gedanken und Gefühlen der Liebe und Anteilnahme, mit guten Wünschen für alle Wesen.

Für Einsteiger ist die Meditationscollage teilweise mit Musik kombiniert.

Allgemeines:
- Das Minimum, um die Praxis aufrechtzuerhalten:
Meditieren Sie zwanzig Minuten am Morgen und zwanzig Minuten am Abend; zusätzlich abends und morgens, während Sie im Bett liegen, jeweils fünf Minuten vor dem Einschlafen und nach dem Aufwachen.

- Außerhalb der Meditationszeiten:
Richten Sie Ihre volle und ungeteilte Aufmerksamkeit auf jede wichtige Aufgabe, die Sie ausführen müssen. Aber überprüfen Sie sich, ob Sie in unterschiedlichen Situationen Aufmerksamkeit und Gleichmut aufrechterhalten.

Wenn ein Problem auftaucht, seien Sie sich, falls möglich, des Atems oder der Empfindungen bewusst, auch wenn es nur für ein paar Sekunden sein sollte. Das wird Ihnen helfen, Ihre Ausgeglichenheit zu bewahren.

- Sich auf einen Weg konzentrieren:
Vermischen Sie diese Technik nicht mit anderen. Wenn Sie vorher etwas anderes praktiziert haben, wählen Sie diejenige, die Ihnen am geeignetsten und nutzbringendsten erscheint, und arbeiten Sie nur mit dieser.

- Fortschritt:
stellt sich allmählich ein. Fehler werden mit Sicherheit gemacht werden – lernen Sie aus ihnen. Wenn Sie feststellen, dass Sie etwas falsch gemacht haben, lächeln Sie darüber und beginnen Sie von neuem. Es ist normal, mit Unkonzentriertheit, Schläfrigkeit und anderen Schwierigkeiten in der Meditation konfrontiert zu werden, aber wenn Sie beharrlich sind, werden Sie erfolgreich sein.

- Wirkliche Weisheit ist:
zu erkennen und zu akzeptieren, dass jede Erfahrung unbeständig ist. Mit dieser Einsicht werden Sie nicht von Höhen und Tiefen überwältigt. Und wenn Sie in der Lage sind, eine innere Ausgeglichenheit zu bewahren, haben Sie die Möglichkeit, Ihre Handlungen so zu wählen, dass Sie nur Gutes bewirken und segensreich für Sie und andere sind.


ATEMLESE

Atemlese - Wortkreation bestehend aus Atemmeditation und Lesung. Ein harmonisch abwechselndes Zusammenspiel von Lesung und Meditation mit bewusstem Atmen.

Aus welchem Buch gelesen wird, wird vorher bekanntgegeben.
Die Lesung wird in harmonischer Abwechslung in passenden Zeitabständen unterbrochen. Einige Minuten lang wird dazwischen meditiert. Diese Phase beginnt und endet mit einem Gong.
Hernach kehren die Zuhörer mental erfrischt und mit neuem Interesse zur Lesung zurück.
Dieses Wechselspiel wird mehrmals wiederholt.
Die gesamte Veranstaltung dauert etwa 90 Min. Dies kann je nach Buchstärke auch variieren.

Eine kurze Anleitung zur Atemmeditation:
Wir folgen dem Atem und konzentrieren unsere Aufmerksamkeit auf den Bereich unterhalb der Nasenlöcher und oberhalb der Oberlippe. Wir sind uns jedes Atemzuges bewusst, wie er hereinkommt oder hinausgeht. Sollte der Geist sehr aufgeregt oder träge sein, so atmen wir für einige Zeit etwas härter. Anderenfalls sollte das Atmen natürlich sein.

Wo ist so eine Art des Lesens im Alltag einsetzbar?
Beispielsweise in Buchhandlungen.
Bei diversen Veranstaltungen, wenn es thematisch dazu passt.
Bei Hauslesungen durch Einladung eines Gastgebers.

Reservierung zur Atemlese:
Bitte auf Grund der individuellen Abmachung per E-Mail kontaktieren:


Kosten Atemlese:
nach Vereinbarung

Ort:
nach Vereinbarung


TERMINE

Kurse, Seminare


VIPASSANA-MEDITATIONSTAGE - KUNST DES LEBENS  
Sonntag, den 11. Dezember 2016, 09:00-14:00 Uhr
Vipassana bedeutet "die Dinge so sehen, wie sie sind". Durch konsequente Selbsterforschung führt die Vipassana-Meditation auf einfache Weise zu Frieden und Harmonie. Stille Stunden mit Selbstreflexionen am Ende.

Ablauf
09:00 – 09:30 Einführung in die Vipassana-Meditation
09:30 – 11:30 Atem-Meditation – Geh-Meditation – Atem-Meditation (Anapana)
11:30 – 12:30 Mittagspause (kaltes Buffet, vegetarisch ohne Ei)
12:30 – 13:30 Bodyscan-Meditation (Vipassana) – Geh-Meditation –Liebende-Güte-Meditation (Metta)
13:30 – 14:00 Selbstreflexionen

Termine
Sonntag, 11. Dezember 2016 Samstag, 28. Jänner 2017 Samstag, 25. Februar 2017
Samstag, 25. März 2017 Samstag, 22. April 2017 Samstag, 27. Mai 2017

Auf Spendenbasis
Empfohlener Ausgleich: € 60,-

Meditations-Set
Sitzmatte, Sitzkissen und Decke vorhanden

Anmeldung erforderlich
Bei: Frau Armagan Zeller
meditation@armagan.eu
06991 944 04 08

Meditations-Ort
citySTILLE – Mindfulness Centre Vienna
Hollandstrasse 18, 1020 Wien
www.citystille.com

Wir beginnen ganz pünktlich. Bitte spätestens fünfzehn Minuten vor Meditationsbeginn erscheinen. 

Reservierung
armagan.eu: armagan.eu/#kontakt


ACHTSAMKEITS- UND MEDITATIONSTECHNIKEN IM WIFI  
Samstag, den 13.05.2017, 9:00 - 17:00 Uhr
So wirkt Meditation:
Mittlerweile sind die positiven Auswirkungen der Meditation wissenschaftlich nachgewiesen: Bluthochdruck und Stress werden reduziert Cholesterin und die Herzfrequenzen gesenkt, Depressionen und Burnout vorgebeugt. Die Rückbesinnung auf sich selbst wird als therapeutische Maßnahme befürwortet.

Meditationscollage:
Ursprüngliche statische Meditationsarten werden hintereinander geübt. Die Meditationscollage teilweise mit Musik kombiniert und könnte am Boden oder am Sessel geübt werden.

Meditationscollage-1: Atem-Meditation, BodyScan-Meditation, Kontemplative-Meditation, Achtsamkeitsmeditation
Meditationscollage-2: Tonglen-Meditation, Wiege-Meditation, Zen-Meditation, Geh-Meditation

Warum verschiedene Meditationstechniken?
Der Startpunkt, von dem aus wir in Meditation gehen, ist individuell verschieden. So ist es sinnvoll, auch den Weg in Meditation zu variieren und an die persönlichen Bedürfnisse anzupassen. Die passende Meditationstechnik holt uns ab und bringt uns in den Zustand des puren Seins, wo auch immer wir gerade stehen! Ebenso können unsere unterschiedlichen Fähigkeiten und Ausprägungen bei der Wahl der Technik berücksichtigt werden.

Neben den verschiedenen Startpunkten und persönlichen Vorlieben, sollten wir unseren Weg zu meditieren auch noch an die jeweilige Tagesform anpassen. So verschieden wir jeden Tag sind, so unterschiedlich ist auch unser Bedarf an die passende Meditationstechnik!

Vielleicht meditieren Sie schon lange mit einer bestimmten Technik und stellen fest, dass Ihre Meditationspraxis sich nur noch wenig entwickelt? Oder ist deine Meditationspraxis gar untrennbar geworden von einer bestimmten Technik? Hier gilt es im Hinterkopf zu behalten, dass wir uns durch Meditation eigentlich freier fühlen und nicht neue Abhängigkeiten schaffen wollen – auch eine Technik erzeugt eine gewisse Abhängigkeit!

Durch die regelmäßige Praxis der Meditation verändern wir uns, entwickeln uns. In diesem Sinne sollten wir immer mal wieder die Technik wechseln und neue Aspekte entdecken. Am Ende können wir uns frei machen von jeglichen Techniken – wir werden automatisch fühlen was uns in diesem Moment trägt.  

Reservierung
WIFI: www.wifiwien.at/eshop/suche.aspx?ST=meditationstechniken


Reservierung zur Meditationscollage

Meditations-Set (Sitzmatte, Sitzkissen, Decke):
vorhanden

Ort:
Stutterheimstraße 16-18/2/3.01, 1150 Wien


Freitag, den 11.11.2016  
VIPASSANA-MEDITATION
17:00-19:00 Uhr,
 Atemmeditation (Anapana) – 45 Minuten, Bodyscan (Vipassana) und Liebe-Meditation (Metta) – 45 Minuten und Reflexionen. Auf Spendenbasis.

Reservierung

Samstag, den 19.11.2016  
MEDITATIONSCOLLAGE
10:00-12:00 Uhr,
 STANDARD STUNDE - Es ist ein offenes Angebot an alle Teilnehmer/innen eines Einführungsseminars in die Meditationscollage. Ablauf: Drei verschiedene Meditationstechniken, Musik, 3mal 15 Minuten Sitzmeditationen, Reflexionen und Tee. Auf Spendenbasis.

Reservierung


RESERVIERUNG

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ARMAĞAN


Akademikerin:
Nach dem Studium der Volkswirtschaftslehre in Istanbul und Wien machte ich mich 1988 selbstständig.
Ich bin einer der Gründer der Kreativagentur mspp/multimedia support og.

Ausbildungen/Spezialgebiete:
Im Rahmen meiner buddhistischen Ausbildung besuchte ich einen Kurs zur Selbstheilung durch Hypnose bei der Gesellschaft für angewandte Tiefenpsychologie in Wien und beschäftigte mich mit Hatha-Yoga und Patanjali im Sivananda Yoga Vedanta Zentrum. Des Weiteren nahm ich an einem Buddhismus-Lehrgang an der Akademie für Buddhismus und Christentum in Wien teil und legte eine Diplomprüfung an der Buddhist and Pali University of Sri Lanka ab. Ich war Mitglied einer Studiengruppe des Theravada-Buddhismus im Dhamma Zentrum Nyanaponika in Wien und belegte einen Kurs in autogenem Training bei der SVA. Am Bodhidharma Zendo in Wien lernte ich die Abläufe der Zen-Meditation kennen. Außerdem absolvierte ich Vipassana-Meditationskurse in der Tradition von Sayagyi U Ba Khin und machte schließlich eine Ausbildung zum Meditations- und Achtsamkeitslehrer im Wiener Wirtschaftsförderungsinstitut. Dort unterrichte ich derzeit die Meditationscollage als Achtsamkeits- und Meditationslehrerin.

Leidenschaftliche Leserin:
Als Mitglied eines Literaturkreises kann ich meine Begeisterung für Bücher mit anderen teilen.

Tendenz zur Selbstheilung:
Eine Ursache der Ursachen:
Durch das Erleben der Krankheit sollen wir eine Vorstellung von unserer geistseelischen/metaphysischen Unvollkommenheit erhalten, diese erkennen und diese korrigieren.
Krankheit ist also bei Paracelsus keine Strafe, sondern eine Lehre, die wir lernen und lösen sollen.
*Quelle: Rippe/Madejsky: „Die Kräuterkunde des Paracelsus“


KONTAKT

Mag. Armağan Zeller
Stutterheimstraße 16-18/2/3.01
1150 Wien

M:
+43 (0) 6991 9440408

E:

Straßenbahnlinie 9, Haltestelle Gunterstraße,
Eckgebäude Stutterheimstraße-Gunterstraße,
Glockencode: 1#, 3. Stock, nach links,
Glocke „mspp“


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by mspp.com

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